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Digitalfunk Übung, St. Johann im Pongau

Ensatzübung des österreichischen Bundesfeuerwehrverbandes in Zusammenarbeit mit dem BM.I und dem BMLVS.

Am Donnerstag den 21. Oktober 2010 fand in der Krobatin Kaserne in St. Johann im Pongau eine Digitalfunkübung des ÖBFV in Kooperation mit dem BM.I und BMLV statt bei welcher der Einsatz einer mobilen Basisstation und die entsprechende zivil- militärische Zusammenarbeit im Katastrophenfall beübt wurden.


Fotoquelle: ÖBH

Übungsannahme
„Schwere Unwetter im Salzburger Pongau haben zur massiven Beschädigung und Zerstörung der Infrastruktur geführt. Zur Unterstützung der eingesetzten Kräfte wurden KHD-Einheiten des Landesfeuerwehrverbandes Niederösterreich in Marsch gesetzt, um die schon lange im Einsatz stehenden Salzburger zu verstärken und damit die Durchhaltefähigkeit zu gewährleisten. Der Einsatzbefehl umfasst auch die Sicherstellung der Kommunikation für Rettung, Feuerwehr, Polizei und Behörden im Raum St. Johann im Pongau.

Ein IKT Vorauskommando wird, mit dem Auftrag der raschen Schaffung einer BOS Infrastruktur für die nachkommenden Einsatzteile des Landesfeuerwehrverbandes Niederösterreich, entsandt. Unter der Verantwortung von S6 OBR Ing. Josef Steiner ist die Mobile Basisstation vor Ort in Betrieb zu nehmen Die KHD-Einheiten beziehen nach Eintreffen den Bereitstellungsraum in der Krobatin- Kaserne in St.Johann im Pongau, wo auch die Inbetriebnahme der mobilen TETRA Basisstation erfolgt.

Aufgrund massiver Schäden an der vorhandenen Infrastruktur, der Anzahl der eingesetzten Kräfte von Feuerwehr, Rettung, Polizei, Bundesheer und Behörde, sowie der voraussichtlichen Einsatzdauer der Kräfte vor Ort wird vom Krisenstab der Befehl gegeben, die bereits durch die mobile Basisstation sicher gestellte Kommunikation im Einsatzraum durch eine Anbindung an das TETRA Netz dahingehend zu erweitern, dass auch mit den Landesleitstellen in Salzburg Stadt sowie in Niederösterreich eine sichere Funkverbindung herzustellen ist.

In Zusammenarbeit zwischen BMLVS und BM.I wird daher nach erfolgter Assistenzanforderung durch das Land Salzburg von der 6. Jägerbrigade und dem Führungsunterstützungsbataillon 2 des Österreichischen Bundesheeres eine Richtfunkverbindung zu einem Signalübergabepunkt an das Basisnetz des BM.I errichtet.

Durch die Netzleitstelle West des BM.I wird die entsprechende Konfiguration des BM.I-Netzes vorgenommen, um die Anbindung der mobilen Basisstation in St.Johann im Pongau an die Vermittlungseinrichtungen des TETRON Digitalfunkes sicher zu stellen.“

Für alle Interessierten aus den anderen Bundesländern sind die entsprechenden Informationen und Vorträge der Übung unter folgenden Links auf unserer Homepage verfügbar:

 

Begrüssung
Obstlt Johannes Nussbaumer, MSD; stellvertretender Kommandant des FüUB2 in St.Johann/P.

 

Einführung
Stefan Semlegger, Geschäftsführer TETRON

 

Theoretischer Teil

Harald Pichler, TETRON:
TETRA Grundlagen. Digitalfunk vs. Analogfunk.

Oberbrandrat Ing. Josef Steiner und OBI Ing. Ewald Litschauer, BSc, Landesfeuerwehrkommando NÖ,
Landesrettungsrat Ing. Harry Oberlerchner, Rotes Kreuz NÖ
Anwendung des Digitalfunks in den Einsatzorganisationen.

Major Martin Heinrich, 6. Jägerbrigade:
Zivil – Militärische Zusammenarbeit am Beispiel Einsatz der mobilen Basisstation

Wolfgang Müller, BM.I:
Anbindung der mobilen Basisstation

Oberbrandrat Ing. Josef Steiner, Landesfeuerwehrkommando NÖ:
Einweisung in das Übungs-Szenario (Übungsannahme)

 

Praktischer Teill

1. Aufbau und Anbindung der mobilen Basisstation mittels ÖBH Richtfunk an das BM.I Netz

2. Inbetriebnahme der Funkgeräte

3. Life-Betrieb der mobilen Basisstation

Fotodokumentation